Letzter Tag am Meer in Howth

Sonntag, 08.07.2018

Wale und Delphine! In Irland!

 

Erwischt! Und gefangen!

Fußballkrimi im Pub

Samstag, 07.07.2018

Kroatien hat gewonnen. So ist es! Die Iren waren für die Russen!

Clonmacnoise

Samstag, 07.07.2018

Am Ende unseres erlebnisreichen Tages landeten wir in der Mitte von Irland, da wo sich die N-S-Achse und O-W-Achse kreuzen, jeweils mit der kürzesten Entfernung zum Wasser. Also fast Mittelerde. An diesem Ort gab es was, natürlich ein Kloster. Genau gelegen am Fluss Shannon und der Straße nach Dublin gründete der Heilige Ciaran das Kloster Clonmacnoise. Es war ein günstiger Platz, weil hier die Waren von und nach Tara umgeschlagen werden konnten. Wer aufmerksam gelesen hat, weiss, wo Tara liegt und welche Bedeutung es hatte. Der Heilige Ciaran starb im Alter von 33 Jahren an Gelbfieber und sein Erbe führte der Heilige Kevin fort.

 

Torf und die EU

Samstag, 07.07.2018

Mit Torf wurde in Irland bis vor Jahren noch Strom erzeugt und auch geheizt. Mit einer neuen EU-Verordnung ist dies den Iren verboten, weil die Hochmoore geschützt werden müssen. So richtig verstanden haben die Iren das nicht oder anders, es fällt ihnen schwer, für diese Verordnung Verständnis aufzubringen. Jeder Ire durfte für das Heizen im Winter seinen Vorrat sammeln und trocknen, um die Butze warm zu kriegen. Jetzt dürfen es private Leute nicht mehr, sondern nur dafür zugelassene Firmen und natürlich auch nur in sehr kleinen Mengen. Ein Hundsfott, wer Arges dabei denkt! Wir fanden auf unserer Busfahrt eine Stelle am Hochmoor, an der Torf zum Trocknen aufgestapelt war. Unser Busfahrer Vincent stoppte seinen Bus, damit wir die Sache genau in Augenschein nehmen konnten.

Gleich nebenan fanden wir die für das Moor typischen Blümchen.

 

Eine Kirche am Rand von Tullamore

Samstag, 07.07.2018

Beim Stadtspaziergang fanden wir diese neu erbaute Kirche mit einem imposanten Innenleben vor. Sie war auf jeden Fall katholisch und gut besucht. Der Organist versetzte uns für eine kurz Weile in eine andere Welt.

Tullamore in town

Samstag, 07.07.2018

In Tullamore starteten wir nach der Verkostung einen Stadtspaziergang. Tullamore ist ein wunderbares kleines irisches Städtchen mit vielen Cafés, Barbers, Pubs und Kirchen. All das, was jedes irische Städtchen auszeichnet und unerläßlich für die Iren ist. Hier fanden wir den Präzedenzfall.

 

 

Whisky am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Samstag, 07.07.2018

Früh am Morgen, gleich nach dem Frühstück, ging es mit unserem Bus ab in die Whiskybrennerei. Die Damen im Visitor Centre warteten schon auf uns um uns den irischen Whisky etwas näher zu bringen. Unsere Whiskybrennerei liegt etwas entfernt von Dublin und nennt sich Tullamore Dew. Tullamore heißt das kleine Städtchen und die Buchstaben „Dew“ kommen vom ehemaligen Gründer der Brennerei. „D“ steht für Daniel, „E“ steht für Edward und das „W“ steht für William. Er fing mit 16 Jahren an, in der Brennerei zu arbeiten, war mit 25 Jahren Destillateur und mit 33 Jahren Geschäftsführer des gesamten Ladens. ... und heute trinken wir den guten Tropfen vom Daniel immer noch.

Nur mal so ...

Freitag, 06.07.2018

Der Monatsverdienst in Irland beträgt im Durschnitt 30.000,00 Euro. Ein Bier kostet mindestens 6,00 bis 7,00 Euro. Eine Schachtel Zigaretten mit 20 Zigaretten kostet 12,00 Euro. Kindergeld zahlt der Staat in Höhe von 140,00 Euro pro Kind. Die Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es hier nicht, man muss sich privat krankenversichern oder jeden Arztbesuch selbst zahlen. 

In der Schule müssen die Kids Uniform tragen, Schulpflicht besteht ab dem 4. Lebensjahr. 90% der Schulen sind an die katholische Kirche gebunden. 

Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen arm und reich. In der besten Lage kosten die Häuser und Grundstücke in Dublin 700.000,00 Euro und mehr. 

Hill of Tara

Freitag, 06.07.2018

Der Ort ist mit Mythen und Legenden verbunden und die wahre Geschichte des schon seit der Steinzeit besiedelten Ortes weiß man nicht. Der „Mound of the Hostages“ stammt aus der Zeit vor rund 5000 Jahren.

Manche Historiker sind der Ansicht, dass Tara ab der Invasion der  Kelten ein spirituelles Zentrum war. Eine Rolle spielte Tara auf jeden Fall als Sitz der südlichen Uí Neill (irische Regionalkönige) bis ins 12. Jahrhundert. Hier fanden Krönungszeremonien statt und nur Auserwählte waren für die Krönung bestimmt. Diese mussten ein bestimmtes Prüfungsritual durchlaufen, um gekrönt werden zu können. Anders als jetzt, heute reicht die Raute.

 

Die Kapelle von Tara, einmal von außen und einmal von innen. 

So sieht ein Teil des Areals von oben aus. Die Hügel und die Gräben sind deutlich aus der Luft zu erkennen.

Selbst heute wird der Ort noch von einzelnen Personen genutzt um in Trance zu fallen. Leicht summend, singend und schaukelnd verbringen einige Leute den Tag dort oben. Was die genommen haben, wollten wir nicht wissen.

Die Hügelgräber und Kultstätten.

Das riesige Phallussymbol. Kein Mensch weiß, was es für eine Bedeutung je hatte.

Old Paddi ist auch mit von der Partie.

Etwas Mystisches hatte der Ort schon, ....

... und auch etwas Schönes.

 

Old Melifont Abbey

Freitag, 06.07.2018

Links das Besucherzentrum und rechts haben wir die Restbestände der Klosteranlage. Jeder zweite Sohn einer Familie wurde damals einem Kloster versprochen und durfte / musste dann in einem Kloster leben. Zweimal in ihrem Leben durften sie die Anlage verlassen. Nur zweimal,... Spätestens beim zweiten Mal wäre ich nicht wieder gekommen! Es war ein Schweigekloster, geredet werden durfte nicht. In der Küche wurde heimlich manchmal geflüstert, so die Legende....

Die noch erhaltene Kapelle von innen.

Das ist die eigentliche Sensation des Klosters, das einzig noch erhaltene Waschhaus einer Klosteranlage befindet sich hier. Gleich neben der Klosteranlage ist der Fluss, aus dem mittels Rohrleitungen das Wasser in das Waschhaus befördert wurde.

Die Küche von innen. Mit Koch!

Das sind die letzten noch erhaltenen Bodenfliesen aus der längst verfallenen Kirche, welche sich heute in der Kapelle befinden.

 

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